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Deutsch, Marketing & PR

Kleinunternehmen verpassen digitale Revolution des Marketings – Digitalisierung bringt neue Chancen für Gastronomie

Profile Photo By: Carsten Hennig
September 14, 2017

Kleinunternehmen verpassen digitale Revolution des Marketings – Digitalisierung bringt neue Chancen für Gastronomie

Berlin/Hamburg, 14. September 2017
Welche Rolle spielt digitales Marketing im Marketing-Mix von Kleinunternehmen? Dieser Frage ist Groupon Deutschland nachgegangen. Die Ergebnisse einer Befragung von 200 Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern durch Kantar Emnid belegen: Kleinunternehmen lassen die Chancen des digitalen Marketings weitgehend ungenutzt. Zwar verfügen die meisten Unternehmen der Branchen Gastronomie, Beauty & Wellness und Freizeitaktivitäten inzwischen über eine eigene Onlinepräsenz, doch fließt der größte Teil ihres Marketingbudgets weiterhin in klassische Maßnahmen.

Mediennutzung und Konsumverhalten haben sich radikal verändert. Die Organisation des täglichen Lebens erfolgt immer öfter mobil auf Smartphone, Tablet und über Apps. Für Unternehmen eröffnet sich damit die Möglichkeit, ihre Zielgruppen noch effizienter und zielgerichteter anzusprechen. “Der Kunde 4.0 erwartet heute vielfältige physische und digitale Touchpoints, um mit einem Unternehmen im Kontakt zu treten. Uns hat interessiert, wie gut Kleinunternehmen sich auf das neue Anspruchsdenken ihrer Kunden eingestellt haben und die kanalübergreifenden Kommunikations- und Transaktionsmöglichkeiten bereits nutzen”, sagt Dominik Dreyer, Geschäftsführer Groupon Deutschland. 

Die Ergebnisse der Groupon Deutschland Studie zeigen: Der Aufklärungsbedarf bei deutschen Kleinunternehmen hinsichtlich des digitalen Marketing ist weiterhin hoch. Die Hälfte der befragten Unternehmen gibt nur maximal 10 Prozent ihrer Werbeausgaben für Suchmaschinenmarketing, Social-Media-Anzeigen, E-Mail-Werbung, Apps, Affiliates- oder Display-Marketing aus. Unternehmen, die digital aktiv sind, setzen überwiegend auf kostengünstige Owned-Media-Maßnahmen: 83 Prozent der Kleinunternehmen haben eine eigene Webseite und 59 Prozent nutzen Social Media in Form eines Facebook- oder Instagram-Auftritts. Bei Paid Media dominiert weiterhin Print: Während noch mehr als die Hälfte der Kleinunternehmen Flyer und Handzettel druckt sowie Anzeigen in lokalen Zeitungen bucht, schaltet nur jedes dritte Social-Media-Anzeigen und nur ein Viertel der Befragten betreibt Suchmaschinenmarketing.

Erfolgsmessung? Fehlanzeige: Ein Viertel misst bei keiner Maßnahme den Erfolg
Fragt man nach, welche Marketing-Maßnahmen als besonders effektiv eingeschätzt werden, gehen die Meinungen weit auseinander. Laut Studie liegt dies daran, dass der Erfolg der eingesetzten Mittel nur unzureichend gemessen wird. Jeder vierte Kleinunternehmer misst bei keiner seiner Aktivitäten den Erfolg. 

“Digitale Marketing-Aktivitäten lassen sich sehr gut messen. Es ist erstaunlich, dass vergleichsweise wenige der befragten Unternehmen davon Gebrauch machen. Wir merken bei unseren Kunden, dass gerade den kleinen Unternehmen sehr daran gelegen ist, jeden Cent möglichst effizient einzusetzen. Aber offensichtlich fehlt es vielen der befragten Unternehmen an Know-how, um ihr Marketing zu professionalisieren”, stellt Dominik Dreyer fest. Tatsächlich bescheinigen sich viele inhabergeführte Kleinunternehmer ein Kompetenzdefizit und wünschen sich mehr Hilfestellungen beim digitalen Marketing. 

80 Prozent der Befragten setzen ihr digitales Marketing intern um, in der Regel macht es der Unternehmensinhaber selbst. So wie Ergün Uysal, der Geschäftsführer des Hamburger Restaurants „Petit Bonheur“. Er arbeitet seit mehr als fünf Jahren mit Groupon zusammen. “Wer Erfolg haben will, muss immer in Bewegung sein und mit den Augen klauen – also schauen, was andere so machen. Digitales Marketing ist für mich als Kleinunternehmer sehr wichtig. Wer nach einem Restaurant sucht, fragt entweder Freunde und Bekannte oder schaut im Internet nach Empfehlungen. Durch Groupon haben wir viele neue Kunden gewonnen und unsere Sichtbarkeit in der Hamburger Gastroszene erhöht”, so Uysal.

Der Hamburger Gastronom empfiehlt Groupon als müheloses Einstiegstool ins digitale Marketing. Der mobile und online Marktplatz hat sich in den letzten Jahren neu ausgerichtet. “Eine langfristige Win-Win-Situation mit unseren Partnern hat oberste Priorität. Das setzt voraus, dass sowohl die Angebots-Käufer mit der erworbenen Leistung zufrieden sind, als auch, dass unsere Partner sich gut beraten fühlen und ihre Geschäftsziele erreichen”, erklärt Dominik Dreyer. “Wir bieten vor allem für Kleinunternehmen, die ihr Marketing intern betreuen und nur ein begrenztes Budget zur Verfügung haben, die passende Lösung. Wer Groupon als Marketing-Tool einsetzt, kann sich auf einen umfangreichen Service verlassen. Er reicht von der Bedarfsanalyse über die Gestaltung maßgeschneiderter skalierbarer Marketing-Kampagnen bis hin zur redaktionellen Überarbeitung des Angebots. Der Vorteil: Die Unternehmen müssen – anders als beispielsweise bei CPC basierten Keyword-Kampagnen – kein Geld für Werbemaßnahmen ausgeben, deren Effizienz für Marketingverantwortliche, wie die befragten Studienteilnehmer, im Vorfeld nur schwer einzuschätzen ist. Groupon-Partner müssen nicht in Vorleistung gehen, sondern zahlen eine erfolgsbasierte Provision.”

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