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Offene Baustellen in der Arbeitswelt der Zukunft: 90 Prozent der Unternehmen fördern neue Formen des Arbeitens, aber Mitarbeiter klagen über unzureichende technische Ausstattung – Digitaler Arbeitsplatz bringt Produktivitätssteigerung

Profile Photo By: Carsten Hennig
November 23, 2017

Offene Baustellen in der Arbeitswelt der Zukunft: 90 Prozent der Unternehmen fördern neue Formen des Arbeitens, aber Mitarbeiter klagen über unzureichende technische Ausstattung – Digitaler Arbeitsplatz bringt Produktivitätssteigerung

München, 23. November 2017 –
Mobiles und flexibles Arbeiten wird von Unternehmen vielfältig gefördert, aber dennoch tauscht bislang nur ein kleiner Teil der Mitarbeiter den festen Arbeitsplatz im Unternehmen dauerhaft oder regelmäßig gegen einen anderen Arbeitsort ein. Das ergibt eine repräsentative Umfrage unter Mitarbeitern von großen und mittelständischen deutschen Unternehmen, die Citrix in Zusammenarbeit mit OnePoll durchgeführt hat. Wie die Umfrage herausfand, ist fehlende Technologie ein Hauptgrund, weshalb die Mehrheit noch immer einen stationären Arbeitsplatz hat. Unternehmen müssen diesen Missstand beheben, um von den Produktivitätssteigerungen profitieren zu können, die nach Ansicht der Befragten mit den neuen Formen des Arbeitens verbunden sind.

Viele Mitarbeiter bleiben im Büro
90 Prozent der Befragten geben an, dass ihre Arbeitgeber mobiles und flexibles Arbeiten fördern, wenngleich 20 Prozent der Unternehmen entsprechende Modelle lediglich für bestimmte Jobrollen oder -ebenen anbieten. Genutzt werden die Angebote bislang jedoch lediglich von einer Minderheit. Nur fünf Prozent der Befragten haben gar keinen festen Arbeitsplatz im Unternehmen, sondern arbeiten regulär mobil oder von zuhause aus. Auch ein flexibles Wechseln des Arbeitsorts ist unter den Befragten eher unüblich: Lediglich 12 Prozent tauschen den gewohnten Schreibtisch öfter als einmal pro Woche gegen einen anderen Arbeitsort, 21 Prozent weniger als einmal wöchentlich. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) arbeiten immer vom gleichen Standort aus.

Technischer Nachholbedarf
Weshalb werden entsprechende Angebote der Unternehmen von den Mitarbeitern so selten genutzt? Mit 55 Prozent beklagt die Mehrheit der Befragten, dass sie nicht auf geeignete Technologien (Geräte und Anwendungen) zugreifen kann, die es ermöglichen würde, tägliche Arbeitsaufgaben mobil zu erledigen. Zu den Herausforderungen gehören zum Beispiel die sichere Bereitstellung von Anwendungen, Desktops und Daten oder die Synchronisation und Freigabe von Dateien für das kollaborative Arbeiten mit Kollegen. Lösungen hierfür müssen unabhängig vom Standort und vom Endgerät funktionieren. Stehen sie nicht zur Verfügung, sind Mitarbeiter weiterhin an einen festen Arbeitsplatz gebunden.

Digitaler Arbeitsplatz macht Belegschaft produktiver
Der digitale Arbeitsplatz birgt für Unternehmen nicht nur die Chance, ihren Mitarbeitern mehr Freiheiten im Arbeitsalltag einzuräumen, sondern sie auch produktiver zu machen. Gefragt nach den besten Wegen, um die Produktivität der Belegschaft zu steigern, waren „flexibleres/mobiles Arbeiten“ (50 Prozent) und „Zugang zu besserer Technologie“ (48 Prozent) die häufigsten Antworten. 84 Prozent sehen einen direkten Zusammenhang zwischen der Technologie, die Unternehmen ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen, und deren organisatorischer Leistung.

Dirk Pfefferle, Area Vice President Central Europe und Geschäftsführer Citrix Systems kommentiert: „Unsere Umfrage offenbart eine bemerkenswerte Diskrepanz: Die meisten Unternehmen haben zwar mittlerweile die Vorteile des mobilen Arbeitens erkannt und bemühen sich um eine aktive Förderung. Aber Voraussetzung für die Arbeitswelt der Zukunft ist der vollständig digitale Arbeitsplatz – und der ist längst nicht überall Realität. Die Arbeitswelt der Zukunft kann nur dann Wirklichkeit werden, wenn Unternehmen die technische Grundlage schaffen.“

Zur Studie: Citrix hat das unabhängige Marktforschungsinstitut OnePoll mit der Durchführung der zitierten Umfrage beauftragt. Die Antworten wurden in einer Online-Befragung ermittelt, an der 1.500 Führungskräfte und Mitarbeiter (körperliche Arbeit ausgenommen) in Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern teilnahmen. Die Befragung lief vom 13. bis zum 25. Oktober 2017.

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